Jedes Jahr im April kam die Kfz-Versicherung. Im Juni folgten drei Streaming-Abos auf einmal. Im September waren Wartungsarbeiten fällig. Diese unregelmäßigen Kosten sprengten mein monatliches Budget regelmäßig, obwohl ich sie kannte.
Mein erster Versuch bestand darin, diese Beträge einfach in den entsprechenden Monaten einzuplanen. Das funktionierte nicht, weil ich in diesen Monaten massive Einschränkungen hinnehmen musste. Im April blieb nach der Versicherung kaum Geld für normale Ausgaben übrig.
Verteilung auf zwölf Monate
Ich addierte alle jährlichen Kosten: Versicherungen, Abonnements, Wartungen, Geschenke. Die Summe betrug 2.847 Euro. Geteilt durch zwölf Monate ergab das 237 Euro monatlich. Diesen Betrag behandelte ich ab sofort wie eine Fixkosten-Position.
Ich eröffnete ein separates Unterkonto und richtete einen automatischen monatlichen Transfer ein. Als im April die Versicherung fällig wurde, war das Geld bereits vorhanden. Mein reguläres Budget blieb unberührt.
Diese Umstrukturierung stabilisierte meine Budgetkontrolle erheblich. Statt vier bis fünf problematischer Monate pro Jahr habe ich jetzt gleichmäßige monatliche Verpflichtungen, die ich planbar erfüllen kann.
